Vincent Lamar Carter Jr.
Toronto Raptors
(1998–2004) 1998 wurde er an fünfter Stelle des NBA-Drafts von den Golden State Warriors ausgewählt und sofort für Antawn Jamison, der zuvor an vierter Stelle ausgewählt wurde, zu den Toronto Raptors transferiert. In Toronto spielte er an der Seite seines ebenfalls sehr talentierten Cousins Tracy McGrady.
Carter im Trikot der Raptors (2000). In seiner Zeit in Toronto wurde Carter unter anderem 5-mal All-Star. Beide wurden zu Beginn ihrer Karrieren, als neue Hoffnungsträger der Raptors und der NBA vermarktet. Carter war der Star-Spieler der Raptors und beeindruckte die Fans mit spektakulären Slam-Dunks. Er gewann den Rookie of the Year Award für die Saison 1998–1999 und führte damit das NBA All-Rookie First Team dieses Jahres an. Mit 18,3 Punkte pro Spiel führte er die Rookies im Scoring an. Im Jahr darauf wurde Carter zum ersten Mal zu einem NBA All-Star gewählt und zeigte dabei sein Können durch das Gewinnen des Slam Dunk Contest. Ab diesem Zeitpunkt war er bis 2007 in jedem Jahr All-Star. Er verbesserte sich auf 25,7 Punkte pro Spiel und wurde erstmals in das NBA All-Third Team berufen. Mit den Raptors erreichte er 2000 erstmals in der jungen Teamgeschichte die Playoffs. Seine beste Saison war die darauffolgende 2000–2001 mit durchschnittlich 27,6 Punkten und 5,5 Rebounds pro Spiel. Die höchste von ihm in einem Spiel erzielte Punktzahl waren 51 Punkte gegen die Phoenix Suns am 27. Februar 2000. Diese Bestmarke stellte Carter am 23. Dezember 2005 gegen die Miami Heat ein. Außerdem wurde er mit dem US-Team Olympiasieger in Sydney. Im Sommer 2001 unterzeichnete er einen 6-Jahres-Vertrag im Wert von insgesamt $94 Millionen bei den Raptors. Aufgrund von Verletzungen konnte Carter in der folgenden Saison nur 60 von 82 Spielen bestreiten. Sein Team musste während der Playoffs ebenfalls auf ihn verzichten und schied bereits in der ersten Runde gegen die Detroit Pistons aus. Carters Leistungen ließen aufgrund von Verletzungen etwas nach. Eine Patellar tendinitis raubte Carter zudem Teile seiner Explosivität und Athletik, die ihn einst auszeichneten. Während des NBA All-Star Games 2003 verzichtete Carter auf seinen Platz in der Startaufstellung der Eastern Conference All-Stars, um Michael Jordan sein letztes All-Star-Spiel als Starter zu ermöglichen. Aufgrund der Unzufriedenheit Carters über die sportliche (die Raptors hatten seit 2001 nicht mehr die Playoffs erreicht) und organisatorische Situation sowie nachlassenden Leistungen Carters entschied das Management, ihn zu tauschen. click here
New Jersey Nets
(2004–2009) Carter wurde am 17. Dezember 2004 von den Toronto Raptors für Alonzo Mourning, Eric Williams, Aaron Williams und zwei Erstrunden-Draftrechte an die New Jersey Nets abgegeben. Carter als Spieler der Nets (2009) In der NBA-Saison 2005–2006 führte er zusammen mit seinem Teamkollegen Jason Kidd die Nets zu 49 Siegen, dem Atlantic Division Titel und dem dritten Platz in der Eastern Conference. Carter erreichte dabei 24,2 Punkte, 5,8 Rebounds und 4,3 Assists pro Spiel. In der zweiten Runde der Playoffs mussten sie sich jedoch den Miami Heat geschlagen geben, die im weiteren Verlauf des Turniers die NBA-Meisterschaft gewinnen konnten.
In einem 120-114 Sieg der Nets über die Washington Wizards am 7. April 2007 schafften es Carter und Kidd im selben Spiel ein Triple Double für sich zu verbuchen. Die letzten zwei Spieler einer Mannschaft, die ein Triple Double im selben Spiel erzielen konnten, waren Michael Jordan und Scottie Pippen 1989. Carter hatte 46 Punkte, 16 Rebounds (Karrierebestleistung) und 10 Assists während Kidd 10 Punkte, 16 Rebounds und 18 Assists verzeichnen konnte. Die Saison schloss er mit 25,2 Punkten pro Spiel ab. Am 1. Juli 2007 unterzeichnete Carter einen 4-Jahres-Vertrag im Wert von insgesamt $61.8 Millionen bei den Nets. Für die NBA-Saison 2008–2009 wurde Carter zum Team Kapitän der Nets gewählt. Eine Ehre, die in den vorhergehenden sechs Jahren Jason Kidd zuteilwurde In dieser Saison erzielte Carter zum letzten Mal über 20 Punkte pro Spiel. Die Nets verpassten hingegen zum zweiten Mal in Folge die Playoffs und planten die Zukunft nun ohne Carter.
Orlando Magic
(2009–2010) Am 25. Juni 2009 wurde Carter gemeinsam mit Ryan Anderson für Rafer Alston, Tony Battie und Courtney Lee zu den Orlando Magic transferiert. Damit spielte Carter erstmals für seinen „Heimatverein“, da er ebenfalls aus dem nördlichen Florida stammt. Am 8. Februar 2010 erzielte er seine Saisonbestleistung von 48 Punkten in einem Spiel gegen die New Orleans Hornets. Davon steuerte er 34 Punkte in der zweiten Hälfte bei und die Magic konnten trotz einem Rückstand von 17 Punkten den Sieg erringen.
In den ersten beiden Runden der Playoffs konnten sich die Magic in jeweils vier Spielen gegen die Charlotte Bobcats und die Atlanta Hawks durchsetzen. So erreichte Vince Carter zum ersten und bisher einzigen Mal in seiner Karriere die Conference Finals. Seine Orlando Magic schieden dort indes gegen die Boston Celtics aus.
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